Werkzeug der Zukunft

Unter der Moderation von Design Tech, Partner des Landesnetzwerk Mechatronik BW, wurde die Fragestellung „Wie stellen Sie sich das Werkzeug der Zukunft vor?“ in unterschiedlichen Betrachtungsebenen diskutiert und evaluiert. Durch die vielseitigen Kompetenzen und Interessen der Workshop-Teilnehmer wurden so Lösungsideen vom möglichen Aufbau zukünftiger Werkzeuge bis hin zur grundlegend neuen Werkzeug- und Bearbeitungssystemen entwickelt.


Das Ergebnis – die Vision – aus dieser Veranstaltungsreihe

Die Werkzeugdrohnen werden von den Bearbeitungsshuttles bei Bedarf angefordert. Unterschiedliche Arbeitsschritte werden dabei von unterschiedlichen Drohnen ausgeführt. Bild: Design Tech

Drohnen, die in der Luft kreisen und sich automatisch an ein Shuttle, eine mobile Werkstückaufnahme, andocken, um die Werkstücke selbstständig zu bearbeiten – das Fertigungsszenario, das ein Konsortium von über 40 Werkzeugherstellern und Unternehmern der Industrie als Ergebnis der beiden Workshops zum Thema „Werkzeug der Zukunft“ erarbeitete, übertraf in seiner Summe letztendlich die Erwartungen aller Teilnehmer um ein Vielfaches bezüglich der Innovationsstärke . Thematisiert wurden beispielsweise die Verbindung zwischen Drohne und Werkstückaufnahme, dem Transport- und Bearbeitungsshuttle. Um eine präzise Bearbeitung zu ermöglichen, verbinden sich diese Teilsysteme vor der Bearbeitung zu einem festen Gesamtsystem. Und auch das Shuttle selbst wird sich mit dem Fabrikboden verankern, um die bei der Bearbeitung entstehenden Gegenkräfte aufnehmen zu können. Sie fliegen erst dann los, wenn sie vom Shuttle, auf dem das Werkstück aufgespannt ist, dazu aufgefordert werden. Dann docken sie sich an und bearbeiten das Werkstück. Der gesamte Prozess steuert sich autonom je nach Auslastung. Möglich wird dies durch die Sensorik des Werkzeugs, der Drohne und des Shuttles – so wird eine Schwarmintelligenz erzeugt, die alle Produktionsschritte und die Logistik innerhalb des Bearbeitungssystems einschließt.

Die Drohnen werden über eine Dockingstation induktiv aufgeladen. Zudem können sie hier ihre Materialspeicher auffüllen oder entstandene Späne oder Hitze direkt abführen. Das Shuttle steuert die Abfolge der Bearbeitungsschritte und kommuniziert mit dem Werkzeug und den Drohnen. Diese übernehmen dann je nach Ausstattung unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben. Das heißt, die einen bohren, die anderen schleifen oder sintern, wieder andere laserschweißen oder bringen Materialien additiv auf – ganz so, wie es der Auftrag erfordert.

Durch den variablen Einsatz der Drohnen und die hoch flexiblen Produktionsabläufe werden nach Ansicht der Experten aus der Werkzeugindustrie und der Forschung auch neue Produktionsräume entstehen. So könnten die autonomen Shuttles und Drohnen beispielsweise in vielstöckigen Produktionsplattformen, den sogenannten „Supertalls“, agieren.


Das Ergebnis als Animation:

Produziert von madness, unter der Leitung von Design Tech in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Mechatronik BW

Wollen auch sie an der Entwicklung derartiger Visionen teilnehmen, dann nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf.

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW (LMBW)

innovieren – koordinieren – realisieren – transferieren

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW hat sich zum Ziel gesetzt, industrie- bzw. technologie- als auch dienstleistungsorientierte Umsetzungen, Projekte und Initiativen zu organisieren, koordinieren wie untereinander zu vernetzen. Entlang einer gemeinsam festgelegten Vorgehensweise, gemäß ausgearbeiteten Projekt- und Prozessmanagement, werden die Zielsetzungen bearbeitet und umgesetzt.


Wir lernen …

Wir integrieren …


Ausgewählte und unabhängige Fachleute (= Innovationsmanager), die in Unternehmen beispielsweise als Geschäftsführer/Inhaber, Entwicklungs- und Bereichsleiter tätig sind oder waren, stehen moderierend, organisierend und koordinierend zur Verfügung. Sie sind Spezialisten in ihrem jeweiligen Fachgebiet und bringen ihre Erfahrung mit ein. Wichtig für das Landesnetzwerk Mechatronik BW ist, die komplette Wertschöpfungskette abzudecken. Dabei werden flankierende, aber genauso relevante Fakten, wie unter anderem Marktanalyse, Benchmarking, Marketing sowie ggf. Fördermittel anhand von Expertisen mit in die Vorgehens- und Entscheidungsprozesse von Projekten und Initiativen eingebunden.


Wir sprechen …

Wir nutzen …


Präsentations-, Diskussions- und Initiativ-Veranstaltungen als auch Workshops zählen unter anderem zu den Tools, um die uns und selbst gestellten vorgegebenen Ziele zu erreichen. Kooperationen, Business-Plattformen, wie zum Beispiel Messebeteiligungen sowie Medienarbeit, sollen den Knowhow-Transfer verstärken, die Wertschöpfungskette ergänzen und für den zusätzlichen Nutzen sorgen.


Wir präsentieren …

Wir kommunizieren …


Die vielfältigsten Themen, Projekte und Initiativen werden unter anderem seitens der Industrie vorgeschlagen und befinden sich in einem dynamischen Transfer- und Umsetzungs-Prozess.


Themen:

Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz
Digital Retrofit
Digital Retrofit
Aus- und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildung
Smart Connecting
Smart Connecting
Safety and Security
Safety and Security
Internationalisierung
Internationalisierung
Handwerk - Digital
Handwerk – Digital

Projekte:

Projekt Arena of Integration
Projekt Arena of Integration
Projekt CONFORMO
Projekt CONFORMO
Digital Retrofit - Nutzen schaffen
Digital Retrofit – Nutzen schaffen
Projekt ELENA
Projekt ELENA
Projekt Learn-2Gether BW
Projekt Learn-2Gether BW
Projekt Maschine 2025
Projekt Maschine 2025
MP3-Group
MP3-Group
Things of Banking
Things of Banking
Projekt Werkzeug der Zukunft
Projekt Werkzeug der Zukunft
Handwerk - die Rahmenbedingungen
Handwerk – die Rahmenbedingungen