Maschine 2025

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Maschine 2020-2025 – so lautet das Initial-Projekt des Landesnetzwerks Mechatronik BW zusammen mit dem Designunternehmen Design Tech, welches in unterschiedlichen Bereichen gegliedert ist. In mehreren Workshops haben sich Entscheider und Wissensträger aus der Industrie zusammen mit Design Tech mit Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten von Veränderungen im Maschinenbau befasst.

  1. Das Konzept der Modularität

Diese Form betrachteten die Experten als zukunftsfähig. Denn neue Automatisierungskonzepte, basierend auf den Einsichten der Mechatronik und einer sich dynamisch entwickelnden Rechnerleistung und Dateninformationen, haben sich die Möglichkeiten für Modularität im Maschinenbau erweitert.

Weitere Potenziale ergeben sind durch Cloudtechnologien und deren Tools. Eine modulare Maschine sei daher der ideale Ausgangspunkt für Produktionsnetzwerke, in denen Aufträge durch situatives Aggregieren der Funktionen erledigt werden. Mit dem Baukastensystem werden Anlagen schneller konfiguriert und in Betrieb genommen. Zudem seien auch Wartung, Reparatur und Retrofit dadurch einfacher. Das strukturierte Vorgehen in der Entwicklung, welches das Baukastensystem erzwingt, schütze vor Overengineering.

Module seien auch ein idealer Ausgangspunkt für eine verbesserte Bedienkommunikation. Indem sie eine genau abgegrenzte Aufgabe oder Funktion erfüllen, schaffen sie nach außen Klarheit und Einfachheit, so die Meinung der Experten. Eine gute Gestaltung verhelfe dem Baukastenprinzip der Maschinentechnologie zu maximaler Wirkung. Die Gestaltung könne die Idee des Baukastens kommunizieren, sodass im Gehäuse eine visuelle Anleitung zur Anlagenkonfiguration eingeschrieben ist.

Im Zukunftsszenario stellt der Maschinenbauer die Einzelmaschine per Konfigurator individuell für den Kunden zusammen. Die Module bestehen aus recycelbaren, intelligenten Textilien und Leichtbaumaterialien. An ihrem Bestimmungsort in der Produktion des Kunden werden die Einzelmaschinen über eine Fördereinrichtung mit einzeln steuerbaren Fördercontainern (für Werkstücke oder Späne) miteinander verbunden.

Mit der Eingabe der Daten des Fertigungsauftrags läuft die Produktion in der Maschinen-Cloud selbsttätig ab. Der Maschinenpark organisiert sich selbst. Beschädigte Module werden automatisch erkannt und über die Fördereinrichtung ausgetauscht.

2. Das zukünftige Schnittstellenmanagement

Gibt es noch weitere flankierende Komponenten einer zukünftigen Maschine zu bedenken? Wie sehen die Schnittstellen aus? Welche Funktionalität übernehmen sie und wie verändern sich die Prozesse?

Unabhängig von Standards oder anderen Spezifikationen geht es ausschließlich um die Vision. Die Sichtweisen sind vielfältig und beziehen sich sowohl auf den Hersteller, Produzenten als auch den Consumer.

Zulieferer spezialisieren sich in hohem Maße. Sie reduzieren zwar ihre Bandbreite immer mehr, jedoch maximiert sich die Qualität entsprechend. Als Reaktion kaufen die Hersteller immer mehr Einzelteile zu und konzentrieren sich auf die Montage der Produkte. Der Vorteil für die Hersteller ist eine Reduzierung der benötigten Infrastruktur und des Maschinenpools.

Spezifische Kundenwünsche können wesentlich einfacher realisiert werden. Aus den vielfältigen Schnittstellenformaten erwachsen neue Spezialisierungsbereiche und ermöglichen es Firmen, sich in neue Segmente und Märkte einzubringen. Die Daten, die aus den Schnittstellen generiert werden, ermöglichen neue Geschäftsmodelle. 

Die Fabrik der Zukunft wird vom Datenfluss geprägt sein. Alle Sensoren, Maschinen und Mitarbeiter sind in ständigem Kontakt, tauschen Informationen und Daten aus. Die Cloud agiert als Datenzentrum und sammelt und verteilt alle Daten, die im Netzwerk generiert werden. Von einem Knotenpunkt aus kann ein Mitarbeiter auf das gesamte System zu- und bei Bedarf eingreifen oder Korrekturen vornehmen. Dabei ist er mit den Maschinen und Transportdrohnen vernetzt und überwacht den Liefer- und Produktionsprozess.

Durch die spezialisierten Zulieferer ist eine individuelle Form der Lieferprozesskette nötig und ermöglicht es neuen Firmen, diesen Bedarf zu decken. Expertenwissen wird immer gefragter. 


Die Teilnehmer:


Hochschule EsslingenGebr. Heller Maschinenfabrik GmbHSchnaithmann Maschinenbau GmbH
Koenig & Bauer MetalPrint GmbHAradex AGMSC Microcomputer Systems Components Vertriebs GmbH
CiS electronic GmbHFesto SE & Co. KGFibro GmbH
iT Engineering Software Innovations GmbHitem Industrietechnik GmbHITQ GmbH
Karl Dungs GmbH & Co. KGKADIA Produktion GmbH + Co.Mayr und Hönes GmbH
RAMPF Machine Systems GmbH & Co.KGSchunk GmbH & Co. KGTruPhysics GmbH
Weiler Werkzeugmaschinen GmbHMAPAL Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KGLiebherr-Werk Biberach GmbH
Nagel Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH

Rund um die Maschine 2025 und die folgenden Generationen ist noch viel Ideenreichtum aus und durch die Industrie sowie den Kunden vorhanden, insbesondere durch die ständigen Weiterentwicklungen in Hard- und Software und die Digitalisierung wie Globalisierung. Aus dieem Grund findet das Projekt zukünftig seine Fortsetzung.

Haben auch sie Interesse, sich an den Weiterentwicklungen aktiv zu beteiligen, dann nehmen sie bitte Kontakt zu uns auf.

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW (LMBW)

innovieren – koordinieren – realisieren – transferieren

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW hat sich zum Ziel gesetzt, industrie- bzw. technologie- als auch dienstleistungsorientierte Umsetzungen, Projekte und Initiativen zu organisieren, koordinieren wie untereinander zu vernetzen. Entlang einer gemeinsam festgelegten Vorgehensweise, gemäß ausgearbeiteten Projekt- und Prozessmanagement, werden die Zielsetzungen bearbeitet und umgesetzt.


Wir lernen …

Wir integrieren …


Ausgewählte und unabhängige Fachleute (= Innovationsmanager), die in Unternehmen beispielsweise als Geschäftsführer/Inhaber, Entwicklungs- und Bereichsleiter tätig sind oder waren, stehen moderierend, organisierend und koordinierend zur Verfügung. Sie sind Spezialisten in ihrem jeweiligen Fachgebiet und bringen ihre Erfahrung mit ein. Wichtig für das Landesnetzwerk Mechatronik BW ist, die komplette Wertschöpfungskette abzudecken. Dabei werden flankierende, aber genauso relevante Fakten, wie unter anderem Marktanalyse, Benchmarking, Marketing sowie ggf. Fördermittel anhand von Expertisen mit in die Vorgehens- und Entscheidungsprozesse von Projekten und Initiativen eingebunden.


Wir sprechen …

Wir nutzen …


Präsentations-, Diskussions- und Initiativ-Veranstaltungen als auch Workshops zählen unter anderem zu den Tools, um die uns und selbst gestellten vorgegebenen Ziele zu erreichen. Kooperationen, Business-Plattformen, wie zum Beispiel Messebeteiligungen sowie Medienarbeit, sollen den Knowhow-Transfer verstärken, die Wertschöpfungskette ergänzen und für den zusätzlichen Nutzen sorgen.


Wir präsentieren …

Wir kommunizieren …


Die vielfältigsten Themen, Projekte und Initiativen werden unter anderem seitens der Industrie vorgeschlagen und befinden sich in einem dynamischen Transfer- und Umsetzungs-Prozess.


Themen:

Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz
Digital Retrofit
Digital Retrofit
Aus- und Weiterbildung
Aus- und Weiterbildung
Smart Connecting
Smart Connecting
Safety and Security
Safety and Security
Internationalisierung
Internationalisierung
Handwerk - Digital
Handwerk – Digital

Projekte:

Projekt Arena of Integration
Projekt Arena of Integration
Projekt CONFORMO
Projekt CONFORMO
Digital Retrofit - Nutzen schaffen
Digital Retrofit – Nutzen schaffen
Projekt ELENA
Projekt ELENA
Projekt Learn-2Gether BW
Projekt Learn-2Gether BW
Projekt Maschine 2025
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MP3-Group
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Things of Banking
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Projekt Werkzeug der Zukunft
Projekt Werkzeug der Zukunft
Handwerk - die Rahmenbedingungen
Handwerk – die Rahmenbedingungen