Pressemitteilungen CONFORMO-Plattform X


Pressemitteilung des Landtagsbüro der Abgeordneten Sarah Schweizer MdL vom 27.05.2022

Wirtschaftsministerium fördert Göppinger Innovationsnetzwerk

Mit einem Kick-Off-Meeting fiel der Startschuss für das Göppinger Innovationsnetzwerk im Haus der Möglichkeiten in der Robert-Bosch-Straße. Bereits im letzten Sommer konnte Volker Schiek, Geschäftsführer beim Landesnetzwerk Mechatronik, im Rahmen der Innovationstour der Göppinger Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer das Konzept der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut vorstellen. Nachdem es gelungen war, hierfür eine Landesförderung zu erhalten, kann die Plattform nun weiter auf- und ausgebaut werden.

Landesweit einzigartig besteht jetzt in der Hohenstaufenstadt eine völlig neue Art der Unterstützung für Innovatoren, Gründer und Unternehmer. Das Kooperationsprojekt, das unter dem Titel „CONFORMO (Connecting For More) – Plattform X“ Netzwerke zwischen Unternehmen fördert, soll gemeinsame Ideen voranbringen und dazu beitragen, Theorien und Geschäftsmodelle in die Praxis umzusetzen. „Mit unserem neuen Projekt wollen wir erreichen, dass Unternehmen in und außerhalb von Baden-Württemberg enger miteinander vernetzt sind und durch einen engen Wissens- und Ideenaustausch voneinander profitieren“, so der Gründer des „Haus der Möglichkeiten“ und Geschäftsführer beim Landesnetzwerk Mechatronik, Volker Schiek. Neben über 30 Unternehmern nahmen auch die örtliche Abgeordnete Sarah Schweizer, der Leiter des Referats „Automobil- und Produktionsindustrie, Logistik“ im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Claus Mayer, und Jan-Frederik Kremer von der AiF Forschungs-Technik-Kommunikation GmbH teil.

Sarah Schweizer, die auch in Ihrer Funktion als Co-Vorsitzende des Beirats für Innovation und Digitalisierung der CDU-Landtagsfraktion an der Veranstaltung teilnahm und das „Haus der Möglichkeiten“ von Anfang an unterstützt hat, beschrieb das Haus der Möglichkeiten als Start-up und als Innovation per se, das eine wichtige Marktlücke erschließen und die Innovations- und Gründungsdynamik erheblich beschleunigen kann“. Das ist auch dringend erforderlich, denn die Abgeordnete betonte beim Kick-Off-Meeting, dass sie vor allem besorgt auf die Entwicklung der Automobilindustrie schaue: „Damit unsere Wirtschaft und Industrie auch in Zukunft konkurrenzfähig ist und Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort schafft, ist unser schwäbischer Tüftler- und Erfindergeist gefordert wie nie, um den Innovationsmotor Filstal anzuwerfen. Das Haus der Möglichkeiten kann für den künftigen wirtschaftlichen Erfolg in der Region ein wesentlicher Baustein sein“.

Die teilnehmenden Unternehmer blickten in der abschließenden Diskussion positiv in die Zukunft und auf die weitere Entwicklung des gemeinsamen Netzwerks. Darüber hinaus gaben viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits erste Hinweise, welche Themen und Technologien für sie selbst und andere von Bedeutung sind. Volker Schiek ist als Gründer und geistiger Vater des „Haus der Möglichkeiten“ überzeugt, dass das Konzept eine wichtige Lücke in der Innovationslandschaft schließt „Das Kick-Off-Meeting hat bereits gezeigt, dass die Unternehmen im Land ein Interesse an Vernetzung, an Ideenaustausch und an Innovation haben – hier wollen wir mit dem Haus der Möglichkeiten in Zukunft eine zentrale Anlaufstelle in Baden-Württemberg schaffen“.


Pressemitteilung des Landesnetzwerk Mechatronik BW und der AiF FTK GmbH | InnovatorsNet vom 20.05.2022

WIR wollen es nun wissen!

Im „Haus der Möglichkeiten“ in Göppingen (Sitz des Landesnetzwerk Mechatronik BW) wurden in einem Kick-Off-Meeting am 19.05.2022 mehr als 30 Unternehmen das Projekt „CONFORMO – Plattform X“ präsentiert. Tenor der Teilnehmer war im Grundsatz, „lass uns schnellstmöglich in die Umsetzung gehen“. Dahinter steckt, sich unabhängig von Branche, Kompetenzbereichen, Technologien und den kommenden Herausforderungen den Vorteilen eines breit gefächerten Netzwerkes anzuschließen.

Miteinander zu agieren, voneinander zu profitieren, übereinander wissen, gemeinsam die Stärken des anderen nutzen, um spezifizierte Themen zu identifizieren, Lösungen zu erarbeiten, Wissen weiterzugeben, das sind die Eckpunkte eines „Connecting For More“ (CONFORMO). Und die Community soll sich nicht ausschließlich auf Unternehmen in Baden-Württemberg beziehen, sondern dank des Kooperationspartners AiF InnovatorsNet, koordiniert und kuratiert von der AiF Forschung-Technik-Kommunikation GmbH, bundesweit die gegenseitigen Möglichkeiten, Kompetenz- und Umsetzungs-Potentiale bündeln.

Dieses Vorhaben wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert und so betonte Claus Mayer, dortiger Referatsleiter Automobil- und Produktionsindustrie, Logistik, „dass gerade in der heutigen Zeit ein Verbund aus Unternehmen eine immer wichtigere Rolle in der Erarbeitung von relevanten Produkten und Dienstleistungen einnimmt und derartige Aktivitäten auch seitens des Ministeriums ihre Unterstützung finden. Gerade wenn es darum geht, entsprechende Liefer- und/oder Produktionsketten zu stabilisieren, weiterzuentwickeln, Alternativen zu finden, und hier kann auch die Digitalisierung ein wirtschaftlicher Faktor sein.“ Ähnlich äußerte sich Sarah Schweizer, Mitglied des Landtags BW, stellvertretende Vorsitzende des Finanzausschusses und Co-Vorsitzende des Beirats für Innovation & Digitalisierung der CDU-Landtagsfraktion, gegenüber den Anwesenden: „die Aktualität macht uns derzeit bewusst, wie relevant es ist, sich mit den bestmöglichen Kompetenzen über Baden-Württemberg hinaus zusammenzutun, um existente Technologien, Komponenten und Dienstleistungen in einem Konsortium für neuartige Lösungsansätze zu integrieren.“

Wie und welche Themen angegangen werden, welche Vorgehensweisen dabei eine Rolle spielen, um einen höchstmöglichen Realisierungsgrad zu erreichen, welche zusätzliche Kompetenzen noch zur Verfügung stehen, all dies wurde präsentiert und im Anschluss erörtert. Beide Geschäftsführer, Volker Schiek vom Landesnetzwerk Mechatronik BW (Mechatronik BW GmbH), als auch Jan-Frederik Kremer von der AiF Forschung-Technik-Kommunikation GmbH sind überzeugt, wenn die zwei Netzwerke über den vorgestellten Vertrauensraum, sich die Unternehmen sowie Institutionen über Baden-Württemberg hinaus in einen wertschöpfenden Verbund vereinigen, dann kann dieser vieles bewegen. Und diese persönliche Einschätzung hatten in der abschließenden Diskussionsrunde auch die VertreterInnen der Unternehmen und gaben bereits die ersten Inputs, welche Thematiken für sie und auch andere interessant sind bzw. sein könnten. Über ein Formular werden nun für die nächsten Schritte weitere Informationen eingeholt, um die daraus abgeleiteten Zielsetzungen zu konkretisieren und spezifische Vorgehensweisen auszuarbeiten.