Haus der Möglichkeiten

Das Landesnetzwerk Mechatronik BW nutzt im Rahmen seiner neuen Location den Begriff „Haus der Möglichkeiten“, da völlig neue Ansätze im Zuge der kooperativen Zusammenarbeit von Unternehmen und Institutionen, des Cross-Industry-Networkings, des Knowhow-Transfers und der zentralen Umsetzung von praxisorientierten Projekten jeglicher Form und Art umgesetzt sowie präsentiert werden können.

Dieses Konzept war der Grund für …

Besuch der Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg, Frau Nicole Hoffmeister-Kraut am 09.08.2021

Innovationstransfer – zentral und kooperativ

Anlässlich des Auftakts der Innovationstour am 09.08.2021 durch den Landkreis Göppingen besuchte die Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut das „Haus der Möglichkeiten“, Sitz des Landesnetzwerk Mechatronik BW in der Robert-Bosch-Straße. Begleitet wurde sie vom CDU-Bundestagsabgeordneten Hermann Färber und von der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer.

Dort wurden sie vom Geschäftsführer des Netzwerks, Herrn Volker Schiek, und Vertretern aus 25 mittelständischen Unternehmen begrüßt, die sich an einem Innovations-Parcours beteiligten, um die neuesten Produkte, Entwicklungen, Ideen, Prozesse und Dienstleistungen zu präsentieren.

Im Zuge neuer technologischer Herausforderungen und Umbrüche ist gerade ein Land wie Baden-Württemberg im Besonderen gefordert, auch hinsichtlich von Innovation und Forschung. Transfer und Kooperationen spielen dabei eine besondere Bedeutung, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, so Hoffmeister-Kraut.

Diese Perspektive war auch für das Landesnetzwerk Mechatronik BW der Fokus des Innovations-Parcours, auf dem während des Rundgangs präsentiert, informiert und diskutiert wurde. Vielfältige Themen, vom Bau, deren Energiespar-Komponenten, intelligente bewohnerorientierte Gebäude- bzw. Haus- und Wohnungs-Steuerung, über schwerstbehindertengerechte Mobilität, bis hin zu E-Mobilität sowie KI-gestützte Applikationen wurden gezeigt. Ebenso Lern-Bausätze und -Module für eigeninitiatives Erlernen smarter Systeme zusammen mit transferorientierten Bildungsinstitutionen, Daten- sowie Informationsmanagement inklusive maschinenspezifische- als auch übergeordnete Plattformen im Zuge von (I)IoT zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Weiterhin stellten Firmen ihre Expertise und Innovationsfähigkeit rund um Retrofit, Medizintechnik, Servicemanagement, Automatisierung sowie Etikettierung anhand praxisbezogener Anwendungen aus. Auch Start-Ups zeigten nicht nur ihre Ideen, sondern bereits funktionsfähige Demonstratoren, wie ein Fallschutz für Smartphones.

Alles in allem ein breiter Mix aus den verschiedensten Branchen mit unterschiedlichsten Lösungsansätzen. Dabei sollten auch Netzwerkprojekte herausgestellt werden, die kooperativ wie integrativ von, für und mit der Industrie umgesetzt wurden, um von- und miteinander zu profitieren.

Die am Innovations-Parcours beteiligten Unternehmen waren:
42aaS GmbH; Adiro Automatisierungstechnik GmbH; Akademie der Ingenieure AkadIng GmbH; Allmendinger Elektromechanik GmbH; Aradex AG, clever2smart GmbH; Design Engineering; dibuco GmbH; dolde engineering GmbH; HS Aalen, Envola GmbH; Heldele Automation GmbH; HomeBrace GmbH; HUS Umwelttechnik + Service GmbH; iT Engineering Software Innovations GmbH; Leonhard Weiss GmbH & Co. KG; Gebr. Märklin & Cie. GmbH; Mechatronic Factory GmbH; Pragmatic Minds GmbH; TZM GmbH, Unternehmer BW; Zentrum für Wärmemanagement.

Im Haus der Möglichkeiten haben wir nun durch die neuen variablen Räumlichkeiten die Möglichkeit, den für das Landesnetzwerk Mechatronik BW typischen Ansatz zusammen mit unseren Partnerunternehmen in Form von kooperativ agierenden Lösungsgemeinschaften in die Realität umzusetzen. Das bedeutet, Projekte, Lösungsfindungen, Initiativen sowie den notwendigen Transfer zentral durchzuführen, als auch die gesamte Prozesskette und darüber hinaus abzubilden. Dazu zählen für uns auch Plattformen der Kommunikation, der Präsentation, des Austauschs von Ge- und Erlernten anhand der Präsenz von entsprechenden funktionalen Beispielen, die auch im Haus der Möglichkeiten entstanden sind, so der Geschäftsführer des Landesnetzwerkes, Volker Schiek.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Mitwirkenden, im Vorder- wie auch Hintergrund, Unterstützer in der Vorbereitung wie auch Umsetzung.

Die entpsrechende Pressemitteilung des Landesnetzwerk Mechatronik BW können sie nachfolgend auch downloaden.

Aufgelistet sehen sie einen Ausschnitt der Berichterstattung seitens den beteiligten Unternehmen:
– Adiro Automatisierungstechnik bei LinkedIn
– Heldele Automation unter deren News
– Hochschule Aalen unter deren News
filmische Berichterstattung durch die Filstalwelle
– Allmendinger Elektromechanik über Instagram, Facebook
– Aradex AG unter deren News
– iT Engineering Software Innovations GmbH unter deren News

Handwerk – die Rahmenbedingungen!

Ein wichtiger Sektor der deutschen Wirtschaft ist das Handwerk, dem etwa 16 % aller deutschen Unternehmen angehören und das jeden achten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz sichert. Und auch hier verändert zum Beispiel die Digitalisierung Handhabungs- und Kommunikationsprozesse, Berufsbilder und Arbeitsplätze grundlegend. Ist dem so, oder haben ganz andere Rahmenbedingungen eine höhere Priorität?

Die Gesellschaft allgemein, die Wirtschaft und das Handwerk im Besonderen sind gefordert, die relevanten Punkte in ihren derzeitigen Problemstellungen anzusprechen, zu diskutieren, um sie an den entscheidenden Stellen und Institutionen vorzutragen bzw. aktiv selbst anzugehen, damit gemeinsame Vorzeigebeispiele aus und in der Praxis entstehen.

Maschine 2025

Sämtliche Bilder auf dieser Inhaltsseite: Copyright by Design Tech

Maschine 2020-2025 – so lautet das Initial-Projekt des Landesnetzwerks Mechatronik BW zusammen mit dem Designunternehmen Design Tech, welches in unterschiedlichen Bereichen gegliedert ist. In mehreren Workshops haben sich Entscheider und Wissensträger aus der Industrie zusammen mit Design Tech mit Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten von Veränderungen im Maschinenbau befasst.

  1. Das Konzept der Modularität

Diese Form betrachteten die Experten als zukunftsfähig. Denn neue Automatisierungskonzepte, basierend auf den Einsichten der Mechatronik und einer sich dynamisch entwickelnden Rechnerleistung und Dateninformationen, haben sich die Möglichkeiten für Modularität im Maschinenbau erweitert.

Weitere Potenziale ergeben sind durch Cloudtechnologien und deren Tools. Eine modulare Maschine sei daher der ideale Ausgangspunkt für Produktionsnetzwerke, in denen Aufträge durch situatives Aggregieren der Funktionen erledigt werden. Mit dem Baukastensystem werden Anlagen schneller konfiguriert und in Betrieb genommen. Zudem seien auch Wartung, Reparatur und Retrofit dadurch einfacher. Das strukturierte Vorgehen in der Entwicklung, welches das Baukastensystem erzwingt, schütze vor Overengineering.

Module seien auch ein idealer Ausgangspunkt für eine verbesserte Bedienkommunikation. Indem sie eine genau abgegrenzte Aufgabe oder Funktion erfüllen, schaffen sie nach außen Klarheit und Einfachheit, so die Meinung der Experten. Eine gute Gestaltung verhelfe dem Baukastenprinzip der Maschinentechnologie zu maximaler Wirkung. Die Gestaltung könne die Idee des Baukastens kommunizieren, sodass im Gehäuse eine visuelle Anleitung zur Anlagenkonfiguration eingeschrieben ist.

Im Zukunftsszenario stellt der Maschinenbauer die Einzelmaschine per Konfigurator individuell für den Kunden zusammen. Die Module bestehen aus recycelbaren, intelligenten Textilien und Leichtbaumaterialien. An ihrem Bestimmungsort in der Produktion des Kunden werden die Einzelmaschinen über eine Fördereinrichtung mit einzeln steuerbaren Fördercontainern (für Werkstücke oder Späne) miteinander verbunden.

Mit der Eingabe der Daten des Fertigungsauftrags läuft die Produktion in der Maschinen-Cloud selbsttätig ab. Der Maschinenpark organisiert sich selbst. Beschädigte Module werden automatisch erkannt und über die Fördereinrichtung ausgetauscht.

2. Das zukünftige Schnittstellenmanagement

Gibt es noch weitere flankierende Komponenten einer zukünftigen Maschine zu bedenken? Wie sehen die Schnittstellen aus? Welche Funktionalität übernehmen sie und wie verändern sich die Prozesse?

Unabhängig von Standards oder anderen Spezifikationen geht es ausschließlich um die Vision. Die Sichtweisen sind vielfältig und beziehen sich sowohl auf den Hersteller, Produzenten als auch den Consumer.

Zulieferer spezialisieren sich in hohem Maße. Sie reduzieren zwar ihre Bandbreite immer mehr, jedoch maximiert sich die Qualität entsprechend. Als Reaktion kaufen die Hersteller immer mehr Einzelteile zu und konzentrieren sich auf die Montage der Produkte. Der Vorteil für die Hersteller ist eine Reduzierung der benötigten Infrastruktur und des Maschinenpools.

Spezifische Kundenwünsche können wesentlich einfacher realisiert werden. Aus den vielfältigen Schnittstellenformaten erwachsen neue Spezialisierungsbereiche und ermöglichen es Firmen, sich in neue Segmente und Märkte einzubringen. Die Daten, die aus den Schnittstellen generiert werden, ermöglichen neue Geschäftsmodelle. 

Die Fabrik der Zukunft wird vom Datenfluss geprägt sein. Alle Sensoren, Maschinen und Mitarbeiter sind in ständigem Kontakt, tauschen Informationen und Daten aus. Die Cloud agiert als Datenzentrum und sammelt und verteilt alle Daten, die im Netzwerk generiert werden. Von einem Knotenpunkt aus kann ein Mitarbeiter auf das gesamte System zu- und bei Bedarf eingreifen oder Korrekturen vornehmen. Dabei ist er mit den Maschinen und Transportdrohnen vernetzt und überwacht den Liefer- und Produktionsprozess.

Durch die spezialisierten Zulieferer ist eine individuelle Form der Lieferprozesskette nötig und ermöglicht es neuen Firmen, diesen Bedarf zu decken. Expertenwissen wird immer gefragter. 


Die Teilnehmer:


Hochschule EsslingenGebr. Heller Maschinenfabrik GmbHSchnaithmann Maschinenbau GmbH
Koenig & Bauer MetalPrint GmbHAradex AGMSC Microcomputer Systems Components Vertriebs GmbH
CiS electronic GmbHFesto SE & Co. KGFibro GmbH
iT Engineering Software Innovations GmbHitem Industrietechnik GmbHITQ GmbH
Karl Dungs GmbH & Co. KGKADIA Produktion GmbH + Co.Mayr und Hönes GmbH
RAMPF Machine Systems GmbH & Co.KGSchunk GmbH & Co. KGTruPhysics GmbH
Weiler Werkzeugmaschinen GmbHMAPAL Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KGLiebherr-Werk Biberach GmbH
Nagel Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH

Rund um die Maschine 2025 und die folgenden Generationen ist noch viel Ideenreichtum aus und durch die Industrie sowie den Kunden vorhanden, insbesondere durch die ständigen Weiterentwicklungen in Hard- und Software und die Digitalisierung wie Globalisierung. Aus dieem Grund findet das Projekt zukünftig seine Fortsetzung.

Haben auch sie Interesse, sich an den Weiterentwicklungen aktiv zu beteiligen, dann nehmen sie bitte Kontakt zu uns auf.

Werkzeug der Zukunft

Unter der Moderation von Design Tech, Partner des Landesnetzwerk Mechatronik BW, wurde die Fragestellung „Wie stellen Sie sich das Werkzeug der Zukunft vor?“ in unterschiedlichen Betrachtungsebenen diskutiert und evaluiert. Durch die vielseitigen Kompetenzen und Interessen der Workshop-Teilnehmer wurden so Lösungsideen vom möglichen Aufbau zukünftiger Werkzeuge bis hin zur grundlegend neuen Werkzeug- und Bearbeitungssystemen entwickelt.


Das Ergebnis – die Vision – aus dieser Veranstaltungsreihe

Die Werkzeugdrohnen werden von den Bearbeitungsshuttles bei Bedarf angefordert. Unterschiedliche Arbeitsschritte werden dabei von unterschiedlichen Drohnen ausgeführt. Bild: Design Tech

Drohnen, die in der Luft kreisen und sich automatisch an ein Shuttle, eine mobile Werkstückaufnahme, andocken, um die Werkstücke selbstständig zu bearbeiten – das Fertigungsszenario, das ein Konsortium von über 40 Werkzeugherstellern und Unternehmern der Industrie als Ergebnis der beiden Workshops zum Thema „Werkzeug der Zukunft“ erarbeitete, übertraf in seiner Summe letztendlich die Erwartungen aller Teilnehmer um ein Vielfaches bezüglich der Innovationsstärke . Thematisiert wurden beispielsweise die Verbindung zwischen Drohne und Werkstückaufnahme, dem Transport- und Bearbeitungsshuttle. Um eine präzise Bearbeitung zu ermöglichen, verbinden sich diese Teilsysteme vor der Bearbeitung zu einem festen Gesamtsystem. Und auch das Shuttle selbst wird sich mit dem Fabrikboden verankern, um die bei der Bearbeitung entstehenden Gegenkräfte aufnehmen zu können. Sie fliegen erst dann los, wenn sie vom Shuttle, auf dem das Werkstück aufgespannt ist, dazu aufgefordert werden. Dann docken sie sich an und bearbeiten das Werkstück. Der gesamte Prozess steuert sich autonom je nach Auslastung. Möglich wird dies durch die Sensorik des Werkzeugs, der Drohne und des Shuttles – so wird eine Schwarmintelligenz erzeugt, die alle Produktionsschritte und die Logistik innerhalb des Bearbeitungssystems einschließt.

Die Drohnen werden über eine Dockingstation induktiv aufgeladen. Zudem können sie hier ihre Materialspeicher auffüllen oder entstandene Späne oder Hitze direkt abführen. Das Shuttle steuert die Abfolge der Bearbeitungsschritte und kommuniziert mit dem Werkzeug und den Drohnen. Diese übernehmen dann je nach Ausstattung unterschiedliche Bearbeitungsaufgaben. Das heißt, die einen bohren, die anderen schleifen oder sintern, wieder andere laserschweißen oder bringen Materialien additiv auf – ganz so, wie es der Auftrag erfordert.

Durch den variablen Einsatz der Drohnen und die hoch flexiblen Produktionsabläufe werden nach Ansicht der Experten aus der Werkzeugindustrie und der Forschung auch neue Produktionsräume entstehen. So könnten die autonomen Shuttles und Drohnen beispielsweise in vielstöckigen Produktionsplattformen, den sogenannten „Supertalls“, agieren.


Das Ergebnis als Animation:

Produziert von madness, unter der Leitung von Design Tech in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Mechatronik BW

Wollen auch sie an der Entwicklung derartiger Visionen teilnehmen, dann nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf.

Things of Banking

Miteinander Lösungen schaffen

Unabhängig, ob es um die Finanzierung von Start-Up-Unternehmen, Investition in Innovation oder Weiterentwicklung von technologischen Produkten, Dienstleistungen oder die Basis für den digitalen Wandel zur (Neu-)Generierung von Services oder Geschäftsmodellen zu schaffen gilt, ohne das notwendige Kapital ist solch ein Schritt in den meisten Fällen nicht zu stemmen.

Aus den vielfältigen Kontakten in die mittelständische Industrie und zu Start-Up-Unternehmen ergab sich immer wieder das Thema von Finanzierung innovativer Industrie-Projekte oder die Zwischenfinanzierung innerbetrieblicher Strukturierungs- sowie Modernisierungs- bzw. Digitalisierungsmaßnahmen. Aus diesem Grund initiierte das Landesnetzwerk Mechatronik BW das Projekt „Things of Banking“. Dadurch soll der Dialog intensiviert werden, welche Hürden seitens den Firmen bestehen, die Bedarf an einer Finanzierung haben und andererseits mit den Bankinstituten, welche Voraussetzungen zu einer Erleichterung führen oder weitere nutzenstiftende Instrumente geschaffen werden sollten.

Sprechen aber die dafür wichtigen Partner (Institution und Wirtschaft) mit derselben Sprache? Es muss zwar ein gewisses Verständnis dafür vorhanden sein, doch jeder hat seine Vorstellungen, Vorgaben, Anforderungen und Richtlinien. Zählen für den einen die Sicherheiten, ist für den anderen die Geschwindigkeit ausschlaggebend. Wie aber bringt man das unter einen Hut? Gibt es Modelle, Vorgehensweise oder gar auch im Bankenwesen innovative Wege, die eine meist schwer kalkulierbare Innovation darstellbar machen?

die Diskussionsgrundlagen

Mit Hilfe von Praxisbeispielen, vorgetragen und präsentiert durch Unternehmer, in einer Runde mit Entscheidungsträgern und Vorständen aus der Finanzbranche besteht das Ziel darin, gegenseitiges Verständnis auf-zubauen und gleichwohl mögliche bürokratische Hürden zu minimieren, Innovationsbewertungen in einer an-gepassten Weise vorzunehmen.

Die regelmäßig stattfindenden Projektveranstaltungen, organisiert und koordiniert  unter der Leitung des Landesnetzwerk Mechatronik BW, finden sowohl in den Unternehmen, als auch bei den Banken statt. Ausgehend von den dort vorgetragenen Einzelprojekten und Belange sollen sich die gewonnenen Erkenntnisse auf zukünftige Förderungs- und Finanzprogramme auswirken, als auch auf die Inhalte der Beantragung in den Business- und Innovationsanträgen.

Wollen auch sie an dem Thema teilhaben, über die Entscheidungskriterien informiert sein und somit einen für sie relevanten Nutzen erzielen, dann nehmen sie Kontakt mit uns auf.

ELENA

Elektroantriebs-Nachrüstsatz

Das Ziel war die Entwicklung eines Elektro Plug-In Hybrid Transporter auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter. Der Elektroantriebs-Nachrüstsatz (EleNa) verwandelt Lieferwagen mit Verbrennungsmotor durch den Einbau eines Elektroantriebes in ein Hybrid-Fahrzeug, das Kurzstrecken rein elektrisch bewältigt. Entwickelt wird der Nachrüstsatz als Prototyp im Rahmen eines vom BMVBS geförderten Verbundprojektes.

Der elektrische Antrieb ist während der Fahrt einschaltbar, somit können städtische und regionale Fahrten emissionsfrei durchgeführt werden. Angetrieben wird der Asynchronmotor von einem VECTOPOWER Wechselrichter. Die beiden Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt. Dadurch entsteht ein sehr effizientes System, das mit seiner Kompaktheit den geringen Platz im Fahrzeug optimal ausnutzt. Zusammen mit leistungsstarken Batterien hat der Transporter beim rein elektrischen Fahren eine Reichweite von 50 km und das bei voller Beladung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h.

Wichtig für einen funktionierenden Hybridantrieb ist das Zusammenspiel zwischen Elektromotor und Verbrennungsmotor anhand eines neu entwickelten Steuergeräts. Neben der Anpassung des Steuergeräts musste bei Hybrid-Fahrzeugen noch eine zweite Hürde genommen werden: die Verfügbarkeit der Nebenaggregate im rein elektrischen Betrieb. So wurden Nebenaggregate, wie z.B. Bremskraftverstärker und Servolenkung, substituiert sowie ein zweiter Kühlkreislauf aufgebaut. Der Aufbau als Parallel-Hybrid ermöglicht vier verschiedene Betriebsmodi:

  1. Im Standardmodus treibt allein der Verbrennungsmotor den Transporter an.
  2. Der Elektromotor ist ausgekuppelt.
  3. Beim Boost-Modus kann der Fahrer auf die Leistung des Verbrennungsmotors und zusätzlich auf die des Elektromotors zugreifen.
  4. Der Elektromodus ist das Highlight. Hier treibt allein der Elektromotor den Transporter an. Ideal für den Stopp-and-Go-Verkehr.

Im Ladebetrieb läuft der Elektromotor im Schlepp mit. Dadurch arbeitet der Asynchronmotor als Generator und erzeugt elektrische Energie, mit der die Batterie geladen wird. Der Ladebetrieb ist z.B. bei Überlandfahrten sinnvoll.

Das Umsetzungungskonsortium bestand aus:

Fraunhofer IPALauer & Weiss GmbH
Aradex AGHochschule EsslingenFKFS
WSEngineeringLandesnetzwerk Mechatronik BW    INEM - Institut für Nachhaltige Energietechnik und Mobilität

CONFORMO (Connecting For More)

Eine projekt- und themenübergreifende Initiative, gefördert durch

CONFORMO - Connecting for More

Das Projekt CONFORMO des Landesnetzwerk Mechatronik BW zusammen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg hat zum Ziel, KMU auf dem Weg zur Industrie 4.0 zu unterstützen und zum Aufgreifen von Umsetzungsmaßnahmen und Kooperationsprojekten zu motivieren. Hierzu initiiert das LMBW Gespräche als auch Gesprächskreise in unterschiedlichsten Ausführungen für den Erfahrungsaustausch, um zügig konkrete Industrie 4.0-Projekte mit den Unternehmen anzubahnen und Kooperationspartner zu vernetzen.

Mit dem Projekt CONFORMO (Connecting For More) soll der gemeinschaftliche Erfahrungsaustausch von kleinen und mittelständischen Industrieunternehmen zu Problemstellungen bei der Umsetzung von Industrie 4.0-Projekten in mehreren regionalen Gruppen gestärkt werden, um neue Lösungspartnerschaften zu etablieren.

Durch das Projekt CONFORMO werden gezielt KMUs vernetzt, sich bei ähnlichen Problemstellungen zusammengeführt, um so die dafür notwendigen externen Ressourcen zu bündeln und um letztlich effizienter zu handeln und zu lösen. Darüber hinaus können eigene Lösungskompetenzen für andere Unternehmen zugänglich gemacht werden.

Wollen sie sich über diese Initiative informieren, dann nehmen sie bitte Kontakt mit uns auf.

Die MP3-Gruppe

Ein Projekt innerhalb der Industrie-Dialoge

MP3-Group, IBM Deutschland
MP3-Group, IBM Deutschland

Die MP3-Gruppe ist ein Verbund von Unternehmen, die die mechatronischen Elemente nicht nur lebt, sondern all die beinhalteten Kernbereiche sowie flankierenden Disziplinen vorantreiben möchte.

Dabei steht „MP“ in seiner Gesamtheit für Mechatronik-Power und wird in der Intention durch jeweils 3 Zielsetzungen wie Inhalte verstärkt. Das „M“ steht nicht nur für die Mechatronik, sondern auch das Multifunktionale und den Mehrwert, der daraus entsteht. Das „P“ ist gleichbedeutend mit Power, der Kraft des Verbundes und den Umsetzungswillen, der sich gemeinschaftlicht entwickelt.

Knowhow transferieren

Die eingebundenen Partner, die nicht nur voneinander profitieren, sondern in definierten Zielsetzungen kooperieren, als auch die Professionalität und die Mischung aus unterschiedlichsten Kompetenzen sind die Eckpunkte der gemeinschaftlichen Philosophie der MP3-Gruppe. Professionalität ist gekennzeichnet durch Knowhow, Weitsichtigkeit und den Willen an unternehmensrelevanten Veränderungen.

Ideen austauschen

Projekte, Initiativen entwickeln

Unternehmen direkt vor Ort kennenlernen, über Potentiale diskutieren, Ideen einbringen, Projekte zusammen initiieren, das sind nur einige Ausschnitte der Intention der MP3-Gruppe. Und nicht zu verachten sind die Menschen an sich, zu denen man Kontakt bekommt und sich austauschen und neue Erfahrungen sammeln kann.

Neues ausprobieren, testen und adaptieren

Wollen auch sie dieser Gruppe beitreten und weitere Vorteile all der Projekte und Themen nutzen, dann nehmen sie Kontakt mit uns auf.

Arena of Integration

P. E. Schall GmbH & Co. KG
Arena of Integration, Automation Intelligence to go
Arena of Integration, Gemeinschaftsanlage
Arena of Integration, Gemeinschaftsstand

In Kooperation mit dem Messeveranstalter Schall zeigt das Landesnetzwerk Mechatronik BW mit dem Themenpark Arena of Integration (AoI) seit 5 Jahren auf der Motek – Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung in Baden-Württemberg – dass umfassende Anlagen-, Prozess- und Komponentenintegration im Industriealltag bereits heute nutzbare Realität ist. Diese Art von Präsentations-Plattform gibt konkrete Antworten auf Fragen zu intelligenten Produktions- und Prozessketten in Verbindung mit digitalen Applikationen geben. Die Arena of Integration steht unter dem Motto: „Automation Intelligence to Go!“

„Connectivity“ wird hier zur Praxis und steht im Zentrum einer Arena of Integration: Unternehmen haben Projektideen miteinander entwickelt und demonstrieren industrielle Fertigungsvorgänge in Verbindung mit digitalen Applikationen. Sie zeigen, wie Abläufe im Rahmen einer fortschreitenden Digitalisierung aussehen könnten, um effizient und wirtschaftlich zu agieren. Einerseits die kooperative Vernetzung auf der technologischen Seite, und aus unternehmerischer Sicht andererseits. Um den wachsenden Anforderungen der durchgängig automatisierten, stückzahlflexiblen Produktion aktuell und in der Zukunft gerecht zu werden, präsentiert die Arena of Integration an der industriellen Praxis ausgerichtet, vernetzte Komplettlösungen in Technik und Kommunikation.

Im Jahre 2019 präsentierten auf der Arena of Integration die folgenden Teilnehmer:

Adiro Automatisierungstechnik GmbHAllmendinger Elektromechanik KGAll For One GroupBalluff GmbH
Camozzi Automation GmbHCampus SchwarzwaldCinteg AGEfficiency Systems
fischertechnikfischer Consultingflexis AGFPT Robotik GmbH & Co. KG
FZI Forschungszentrum InformatikGlaess Software & Automation GmbHHeldele Automation GmbHHeldele Mechatronik GmbH
HP Deutschland GmbHHeronius GmbHipolog GmbHKarlsruher Institut für Technologie
Leadec Automation & Engineering GmbHMüKo Maschinenbau GmbHNinox Software GmbHOMM Solutions GmbH
Phoenix Contact Deutschland GmbHPilz GmbH & Co. KGPlus 10 GmbHremberg GmbH
retrofit GmbHrobodev GmbHJ. Schmalz GmbHToM - Technology of Meetings
topex Etikettiermaschinen GmbHTransferplattform Industrie 4.0XETICS GmbH

Haben sie Interesse an zusätzlichen Informationen zur Arena of Information, dann nehmen sie Kontakt mit uns auf.

Digital Retrofit – Nutzen schaffen

Digital Retrofit, Projektgruppe

Das Potential im Bereich des Retrofits ist sowohl national wie international betrachtet enorm hoch. Dies bezieht sich sowohl auf die Beschaffung von Ersatzteilen, die Integration von Komponenten mit Datengenerierung, die Umstellung auf entsprechendes Schnittstellenmanagement, als auch die (An-) Steuerung anhand disziplin- wie fertigungskettenübergreifender gesamtheitlicher Software. Dazu bedarf es weitreichender Kompetenzen und Knowhow, die auch hier nur durch Kooperationen und Teambildungen erreicht werden kann.

Eine kooperativ agierende Gemeinschaft könnte diese notwendigen Bindeglieder repräsentieren sowie nachhaltige Lösungsoptionen anbieten, um den Nutzungsgrad zu erhöhen, den Potentialen und zukünftigen Requirements noch mehr gewachsen zu sein.

Die Thematik wird durch eine solche Kerntruppe ausgebaut, um den gegenseitigen Informationsgrad stets auf dem Laufenden zu halten und mögliche projekt- bzw. kundenbezogene Anforderungen lösen zu können.


Das derzeitige Konsortium (unter anderem):

Allmendinger Elektromechanik KGiT Engineering Software Innovations GmbHretrofit GmbHNagel Maschinen- und Werkzeugfabrik GmbH
EMAG GruppeSchuler AGLehner Sensor-Systeme GmbHPhoenix Contact Deutschland GmbH
Heldele Automation GmbHGlaess Software & Automation GmbH