Arena of Quality & Security anlässlich der Control 2018

Ein Zeichen der Vernetzung!

Zur Control – der Internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung wurde an deren Eröffnungspressekonferenz und während des 1. Messetages die Arena of Quality & Security aus der Taufe gehoben. Aus diesem Grund entstand eine verkleinerte Version, um einen ersten Eindruck davon zu erhalten, wie sich zur Control 2019 die Partner und Initiatoren das Konzept in der Realität vorstellen. Noch mit Infoständen ausgestattet, soll in 2019 ein technologischer Querschnitt rund um die Hauptthematik und deren flankierenden Ansätzen gezeigt werden.

Die Plattform, initiiert vom Landesnetzwerk Mechatronik BW in Kooperation mit der P. E. Schall GmbH & Co. KG, hat die Aufgabe, einzelne Segmente, Komponenten, Themenbereiche rund um Qualität und sicherheitsrelevante Aspekte anhand eines Praxisbeispiels zu veranschaulichen.

In diesem Zusammenhang sollen nicht nur die beteiligten Unternehmen mit- und voneinander profitieren und sich als lösungsorientierte Gemeinschaft in und außerhalb einer Messe präsentieren. Auch die Fertiger und Produzenten innerhalb einer hochqualitativen Wertschöpfungskette mit internen und externen Sicherheitsmechanismen sind darin als praxisorientierte Anwender eingebunden. Für Beide ist die von immer mehr Varianz und Komplexität mit all seinen Qualitätsansprüchen in Produktion und Gebrauch geprägten Anforderungen eine Win-Win-Situation.

Intention der Arena of Quality & Security ist, gegenseitig als Innovationstreiber zu fungieren und all die vielen Bausteine rund um die jeweiligen Einsatzbereiche und Vernetzungsmöglichkeiten, die miteinander harmonieren müssen, auf einer gemeinsamen Plattform zu präsentieren.

Bettina Schall, Geschäftsführerin der P. E. Schall GmbH & Co. KGNicht nur für die momentanen Partner auf der Arena ist das Konzept erfolgsversprechend, sondern auch für den Messeveranstalter der Control, die P. E. Schall GmbH & Co. KG., so deren Geschäftsführerin Bettina Schall. „Damit wollen wir sowohl für den Fachbesucher als auch den Aussteller eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der die Kombination von Einzelkomponenten und Praxiseinsatz am realen Objekt dargestellt wird. Der Praxisbezug rückt in den Vordergrund und soll sich zu einem innovativen Technologieforum entwickeln. Die gesamtheitliche Betrachtungsweise auf der Arena, die firmenspezifischen Kompetenzen bei den jeweiligen Ausstellern, so sehen wir den Cross-Over-Effekt des Konzeptes.“

„Das Knowhow von Firmen in einem Verbund rund um ein Produkt zu präsentieren, ist ein völlig neuer Ansatz“, so Volker Schiek, Geschäftsführer des Landesnetzwerk Mechatronik BW. Er betont dabei „Kooperation und die Integration von Einzelkompetenzen inklusive der Lieferketten, ist die logische Fortsetzung der Kundenpraxis auf einer Messe. Weiterhin ermöglicht die Arena of Quality & Security, diese Plattform für Ideen zu nutzen, die direkt am Produkt verdeutlicht werden können.“ Und genau dies haben die Firmen bereits vor Ort live an nur einem Tag erlebt. Nicht zuletzt die Erwin Hymer Group, vertreten durch den Leiter der Forschung und Entwicklung, Dr. Rüdiger Freimann. „Anhand der vertiefenden Gespräche mit den teilnehmenden Firmen ergaben sich vielversprechende Kontakte wie auch Ansätze, nicht nur für die Erwin Hymer Group, sondern auch für die Firmen. Elementar ist das Wissen um den Kunden. Wohin geht die Reise und was benötigt er dafür.“ Unisono war auch die Meinung der weiteren Partner. So unter anderem die Heldele GmbH aus Salach bei Göppingen, die eine intelligente Stromtankstelle präsentierte. Das Team vor Ort ist der Meinung: „dies ist eine ideale Plattform, um einerseits nicht nur das Produkt an sich in Verbindung mit einem Anwendungsbeispiel zu präsentieren, sondern auch die Technologie, Philosophie und deren Komponenten. Wir konnten mit potentiellen Anwendern sowie Fachkundigen die Umsetzung von Zuverlässigkeit und Qualität als Grundlage weiteren Entwicklungspotentials nicht nur diskutieren, sondern auch zeigen.“

Ebenso positive Erfahrungen mit dem Start der „Arena of Quality & Security“ machte der Managing Director der Firma Kendrion (Markdorf) GmbH, Herr Dr. ManfredTeilnehmerleiste Schlett. „Verarbeitungs- und Materialqualität, deren stetige Verbesserung mit einhergehenden Prüfungsverfahren, das war für uns der Anlass, die Arena gerade auf der Control zu nutzen, um unsere neueste Entwicklung einer hybriden Kupplung in Kooperation mit dem DLR zu präsentieren und mit Experten zu sprechen. Nicht praxisfremd, sondern nah an möglichen Einsatzbereichen mit Optimierungspotential“, so sein persönliches Resümee.

Die „Arena of Quality & Security” möchte nicht nur den derzeitig technologisch machbaren „State-of-the-Art“ veranschaulichen, sondern auch einen Blick nach vorne werfen. Das Aufgabenspektrum von Sensoren ist vielfältig und komplex. Sie können kollaborierende Leistungen erbringen und hilfreiche Daten liefern. Solch eine Kopplung präsentierte gerade im mobilen Zusammenhang die b&w Engineering GmbH in Form einer Passagier-Health-Applikation auf Energy-Harvesting-Basis. Schuhsohlen beobachten und messen zum Beispiel während des Fahrens den Blutzuckerspiegel sowie allgemeinen Gesundheitszustand, um bei besonderen Ausnahmesituationen das korrespondierende Fahrzeug in Verbindung mit der Einleitung entsprechender Hilfsmaßnahmen sicher zum Stehen zu bringen.

Auch „digitales Engineering“ mit Hilfe der graphenbasierten Entwurfssprachen wurde auf der Arena durch die IILS mbH präsentiert. Eine zukünftige leistungsfähige Entwurfsmethode, um die mit der Digitalisierung und den Qualitätsansprüchen immer größer werdende Komplexität nicht nur in der Mobilitätsbranche mit all ihren Komponenten bewältigen zu können. „Wir haben mit dem Design Cockpit 43 im Rahmen der Konstruktion und Simulation sowohl die Rahmenbedingungen und Eigenschaften als auch die vor und nachgelagerten Prozesse sukzessive in ein einheitliches Tool integriert ohne die entsprechenden Integrationsschnittstellen bestehender Softwaretools zu vernachlässigen“, betont Jens Schmidt, Head of IT der IILS mbH.

Eigene Daten bzw. Informationen sind die elementaren Wissens- und Produktquellen eines Unternehmens und deren Lieferanten- wie Dienstleistungskette. Umso mehr bedürfen diese einer ganz besonderen Absicherung wie Methodik. Solch eine Applikation stellte die Firma iDGARD GmbH vor, eine Tochter des TÜV SÜD.

Um im Bereich der Sicherheitstechnik eine weitere Komponente hinzuzufügen, konnte die Pilz GmbH & Co. KG gewonnen werden. Ganz nach deren Motto „The Spirit of Safety“ sind in der sicheren Automatisierung von Maschinen und Anlagen relevante Komponenten, Systeme und Dienstleistungen notwendig. Dieses Knowhow in jegliche Wertschöpfungskette, auch innerhalb der Automobilindustrie, zu integrieren, wurde auf der Arena of Quality & Security in vielfältiger Weise präsentiert.

Die Elabo GmbH zählt zu den international führenden Entwicklern und Herstellern von Systemen zur Prüfung von elektrischen Geräten, Funktionsmodulen, Baugruppen und Komponenten und lieferte seinen Beitrag nicht nur in dieser Kernkompetenz, sondern auch im Bereich von intelligenten Sicherheitsprüfsystemen in Verbindung mit den dazugehörigen Arbeitsplätzen, die sich je nach Umfeld- und Nutzerverhältnissen individuell anpassen. „Die Qualität von unseren eigenen Produkten als auch derer unserer Kunden liegt uns am Herzen. Dazu zählt insbesondere die menschliche Komponente, die immer noch einen hohen Anteil am Endprodukt einnimmt. Deshalb setzen wir auf beide Faktoren: Intelligenz durch und für den Menschen!“, beschreibt Dr. Mark Dolezal, CTO der ELABO GmbH, die Philosophie wie Vorgehensweise des Unternehmens. Mit ein Grund, an der Vorpräsentation der Arena of Quality & Security teilzunehmen.

Die OPVIUS GmbH gehört weltweit zu den Marktführern im Bereich der gedruckten organischen Photovoltaik (OPV). Eine der Stärken liegt insbesondere in der Entwicklung, Herstellung und Integration der OPV in den Einsatzgebieten Architektur und Design. Auf der Arena of Quality & Security präsentiert sich das Unternehmen jetzt in einem ganz neuen Einsatzsegment: Mit dem speziellen Verfahren der gedruckten OPV-Module setzt die OPVIUS GmbH auch auf Mobilität. „Ein hoher Energiebedarf ist gerade im Bereich des Caravanings notwendig. Ob zum Heizen im Winter oder zum Kühlen im Sommer. Für den Betrieb der elektrischen Geräte im Standbetrieb der Fahrzeuge, wird durch eine sinnvolle Anbringung der OPV-Folien (z.B. auf die Markisen oder Außenhülle des Fahrzeugs) ein nachhaltiger Beitrag dazu geleistet die Sonnen- bzw. Lichtenergie effizient zu nutzen.“, so Hermann Issa, Senior Director of Business Development and Sales.

 „Alles in allem eine ideale Ausgangsbasis für das Control-Jahr 2019, die Plattform in ihrer vollen Vielfalt und Komplexität zu präsentieren“, so lautete der Tenor aller diesjährigen Partner.

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