Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Hochschule Esslingen/Göppingen: Nominierung für exzellent:Kooperation Preis – Auszeichnung für das Projekt motionEAP - System zur Effizienzsteigerung und Assistenz bei Produktionsprozessen in Unternehmen auf Basis von Beweg

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Vom 13. bis 16. März 2014 fand in Nürnberg die Werkstätten:Messe statt. Auch in diesem Jahr wurde auf der Werkstätten:Messe wieder der exzellent:Kooperation Preis ausgeschriebenen. Die GWW – Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH mit ihren Projektpartnern, zu denen auch die Hochschule Esslingen gehört, wurde für den Preis nominiert und zählt damit zu den besten drei in dieser Kategorie.

 

Einer der insgesamt 234 Aussteller in diesem Jahr war die GWW – Gemeinnützige Werkstätten und Wohnstätten GmbH, die ihren Schwerpunkt auf das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Kooperationsprojekt motionEAP legte. Die Nominierung für den exzellent:Kooperation Preis wurde wie folgt von der Jury begründet:

„Gemeinsam entwickeln die Partner (Audi AG, Bessey Tool GmbH & Co. KG, Robert Bosch GmbH, Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Hochschule Esslingen, Universität Stuttgart und Korion GmbH) mit „motionEAP” eine zielgerichtete Unterstützung insbesondere leistungsgeminderter Mitarbeiter bei Produktionstätigkeiten. Das System erfasst, wie die Arbeitsschritte ausgeführt werden und weist auf Fehler hin. So können Produktqualität und Prozessstabilität verbessert werden. Zugleich unterstützen die Entwicklungen im Rahmen von motionEAP durch den Einbezug ergonomischer Aspekte ein gesundes Arbeitsverhalten und beugen verschleißbedingten Erkrankungen vor. Das System kann individuell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen und sicherstellen, dass es zu keiner Überforderung oder Überlastung kommt. Die Kooperation überzeugt durch ihre Kooperationstiefe und -komplexität, sowie der Tatsache, dass alle Kooperations-teilnehmer Know-how einbringen, um gemeinsam von den Ergebnissen zu profitieren.“

Maschinenbauprofessor Dr. Thomas Hörz, der das Projekt in der Hochschule Esslingen begleitet, freute sich: „Die Nominierung zeigt uns die besondere Bedeutung dieses wissenschaftlichen Schwerpunktes an unserer Hochschule und ist eine große Auszeichnung für unser Forschungsteam“.