Hochschule Offenburg: Hochschule ist "Maschinenhaus 2013"

Die Preisverleihung zum „Maschinenhaus 2013“ fand am Mittwoch, 20. November, in Berlin unter der Schirmherrschaft von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka statt. Schon seit mehreren Jahren arbeitet die Hochschule Offenburg daran, Studienabbrecherquoten durch bessere Orientierung zu Beginn des Studiums und durch bessere Unterstützung während des Studiums zu senken.

Für diese Maßnahmen hat sie nun die Auszeichnung "Maschinenhaus 2013" von Deutschlands größter Industriebranche, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), erhalten.

Hohen Abbruchquoten entgegenwirken: Damit zeichnet der VDMA beispielhafte Maßnahmen aus, die den hohen Studienabbrecherquoten in den Ingenieurwissenschaften entgegenwirken. Im Fokus der Ausschreibung stand die Vorstudien- und die Studieneingangsphase. Hier haben startING und das MINT-College der Hochschule Offenburg die Jury überzeugt. Die Hochschule Offenburg erhält die Auszeichnung neben der Fachhochschule Köln/Campus Gummersbach, der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Stuttgart. Die Auszeichnung "Bestes Maschinenhaus 2013" geht an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Passgenaue Unterstützung für den Studienerfolg: "Bei der Bewerbung gefragt waren Ideen und Maßnahmen, die die Qualität in der Lehre nachhaltig sicherstellen, dadurch zu mehr Studienerfolg beitragen und den hohen Abbrecherzahlen entgegenwirken", heißt es in einer Begründung des VDMA. "Wir freuen uns, dass viele Hochschulen neue Wege gehen, um den Studienerfolg zu erhöhen", sagt Axel Barten, VDMA-Vizepräsident.

Anerkennung für Betreuungskonzepte: Der VDMA-Hochschulpreis geht in erster Linie an die beiden Fakultäten Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Die beiden Professoren Dr. Tobias Felhauer, verantwortlich für startING, und Antragsteller Prorektor Dr. Thomas Breyer-Mayländer sehen in der Auszeichnung auch ein wichtiges Zeichen der Anerkennung für die vielen innovativen Betreuungskonzepte, die in den vergangenen Jahren entwickelt wurden, um die Studierenden individuell zu fördern.

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