Steinbeis-Transferzentrum Wärmemanagement in der Elektronik erhält Löhn-Preis 2013 für herausragende Forschungskooperation

Das Steinbeis-Transferzentrum Wärmemanagement in der Elektronik hat zusammen mit der Behr GmbH & Co. KG den Transferpreis der Steinbeis-Stiftung (Löhn-Preis 2013) für eine herausragende transferorientierte Forschungskooperation erhalten. Das Transferzentrum ist an der Dualen Hochschule in Stuttgart angesiedelt.


Der Löhn-Preis würdigt außergewöhnlich erfolgreiche Projekte des Wissens- und Technologietransfers und wird jährlich an Steinbeis Unternehmen und deren Projektpartner vergeben. Es ist das erste Mal, dass dieser mit bis zu 60.000 € Preisgeld dotierte Technologiepreis an ein Steinbeis Unternehmen der DHBW geht. Dem Steinbeis-Transferzentrum und der Behr GmbH & Co KG gelang die Entwicklung eines innovativen, hochpräzisen Messsystems zur Charakterisierung von thermischen Interfacematerialien.
In der Praxis kann das neu entwickelte Messinstrument beispielsweise zur Temperierung einer Kühlplatte für die Batterie von Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Die einzelnen Batteriezellen müssen dabei thermisch gut an die Kühlplatte gekoppelt sein. Dies lässt sich nur mit einem geeigneten Interfacematerial erreichen. Das gemeinsam entwickelte Gerät kann nun erstmals präzise die thermischen Eigenschaften des entsprechenden Materials erfassen.

Das innovative Forschungsresultat bildet damit eine wesentliche Grundlage für die Optimierung neuer Materialien für das Wärmemanagement elektronischer Systeme. Die Behr GmbH & Co. KG ist Systempartner der internationalen Automobilindustrie. Weltweit zählt der Spezialist für Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung zu den führenden Erstausrüstern bei Pkw und Nutzfahrzeugen. Mit dem Projekt zeigen die Behr GmbH und Co. KG und das Steinbeis-Transferzentrum Wärmemanagement in der Elektronik unter Leitung von Prof. Dr.- Ing. Andreas Griesinger, wie durch die enge Verzahnung von Wissenschaft und Industrie zukunftsweisende Technologien und damit Wettbewerbsvorteile entstehen können.

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